75 Jahre: Auf den Spuren der Wiener Festwochen mit ivie
Hier wartet ein besonderer Stadtspaziergang auf dich: Jedes Jahr im Mai und Juni wird im Rahmen der Wiener Festwochen fünf Wochen lang ein außergewöhnlich vielfältiges Programm geboten. In ihrer 75-jährigen Geschichte haben die Wiener Festwochen die Stadt geprägt wie kein anderes Kulturereignis.
Von Hochkultur bis Popkultur
Theater und Oper sind ebenso Thema wie Konzerte, aber auch Bildende Kunst, Performance sowie Diskurs-Formate und Ausstellungen sind fester Bestandteil der Wiener Festwochen. Von Hochkultur bis Popkultur ist hier alles dabei – und die Wiener Festwochen bespielen die gesamte Stadt. Im Lauf der Jahrzehnte wurde an rund 1.000 Wiener Locations Programm gemacht. Ein Festival, das für alle da ist und für großartige künstlerische Momente ebenso gesorgt hat wie für Debatten und Kontroversen.
Auf vielen Ebenen prägend
Das hat an vielen Orten tiefe Spuren hinterlassen. Nicht nur, dass man heute noch über legendäre Aktionen wie Christoph Schlingensiefs „Bitte liebt Österreich!“ vor der Staatsoper spricht oder von Inszenierungen wie Frank Castorfs „Dämonen“. Die Festwochen waren als Gründungsmitglied des MuseumsQuartiers auch Treiber für die Stadtentwicklung und haben mit Kunstinstallationen den öffentlichen Raum geprägt. Auch für Wiens Jugendkultur waren die Festwochen von großer Wichtigkeit, wie die Besetzung der Arena 1976 zeigt.
Dieser Stadtspaziergang führt dich zu bedeutenden Orten in der 75-jährigen Geschichte der Wiener Festwochen und erzählt von legendären Aufführungen, Inszenierungen und Skandalen. Es warten Anekdoten und Geschichten, wie etwa zu den stadtbekannten Fahnen, die sich an Wiens Sehenswürdigkeiten befinden – eine Aktion, die 1956 von den Wiener Festwochen initiiert wurde. Heute ist der Wiener Tourismusverband für diese Fahnen und Tafeln zuständig.
12 Orte entdecken
Der 75 Jahre Wiener Festwochen Walk führt dich etwa ins MAK – Museum für angewandte Kunst, wo derzeit mit „Es ist nicht mehr mein Problem“ eine umfassende Ausstellung zum Werk von Christoph Schlingensief zu sehen ist, aber auch zum Haus des Meeres, an dessen Fassade fast drei Jahrzehnte lang ein Hauptwerk des US-Konzeptkünstlers Lawrence Weiner zu sehen war. Eine der Stationen ist das Künstlerhaus: Hier hat 1985 im Rahmen der Wiener Festwochen die erste Blockbuster-Ausstellung Wiens stattgefunden: „Traum und Wirklichkeit“.
Genauso warten das MusikTheater an der Wien, wo sich 1980 ein ausgewachsener Theaterskandal abgespielt hat, und das Burgtheater, ein Ort bedeutender Theaterinszenierungen. Nicht fehlen darf der Wiener Rathausplatz, an dem jährlich die Eröffnung der Wiener Festwochen mit rund 40.000 Besucher:innen über die Bühne geht. Seit 2019 ist auch der Wiener Judenplatz ein wichtiger Schauplatz: Hier findet die „Rede an Europa“ statt, ein Format zur Förderung des politischen Diskurses. Diese Orte und Institutionen sind Teil des Walks. Jede Location rückt ein besonderes Festwochen-Jahr in den Mittelpunkt.
- MAK – Museum für angewandte Kunst - 2026
- Wiener Konzerthaus - 1953
- Künstlerhaus - 1985
- Wiener Staatsoper - 2000
- MusikTheater an der Wien - 1980
- Haus des Meeres - 1991
- Museumsquartier - 2001
- Burgtheater - 1999
- Rathausplatz - 1951
- Judenplatz - 2019
- Arena - 1976
- Jugendstiltheater - 2024
Hier geht´s direkt zum "75 Jahre Wiener Festwochen Walk"
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